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Modulare Arbeitszeit
Die
Betriebszeit
(Tag,
Woche,
Monat
oder
Jahr)
wird in
Zeitblöcke
(Module)
aufgeteilt.
Die
Beschäftigten
teilen
die
Module
unter
Einhaltung
der
betrieblichen
Besetzungsvorgaben
beliebig
untereinander
auf. Die
Modulare
Arbeitszeit
ist auf
Vollzeit-
wie auf
Teilzeitbasis
möglich.
Außer
zur
Betriebszeiterweiterung
ist die
Modulare
Arbeitszeit
besonders
geeignet,
die
Besetzung
bedarfsgerecht
zu
differenzieren,
wenn ein
Bereich
nicht zu
jeder
Tages-
und
Wochenzeit
gleichmäßig
besetzt
sein
soll. |
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Voraussetzungen: |
Personaleinsatzplanung
aufbauend
auf
Arbeitsanfallanalysen
und
Mindestbesetzungen |
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Chancen: |
Bedarfsgerechter
Personaleinsatz
und
Wahlmöglichkeit
für die
Arbeitnehmer,
Ausgleich
von
Stoßzeiten,
erleichterte
Einplanung
von
Teilzeitkräften
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Kritische
Aspekte: |
ggf.
Regelung
zu
Mindestarbeitszeiten,
Besetzung
unattraktiver
Zeitmodule
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Roulierende Wochenarbeit
Durch einen roulierenden freien Tag können Betriebszeit
und
individuelle
Arbeitszeit
entkoppelt
werden.
Arbeitsplätze
können
beispielsweise
trotz
einer
4-Tage-Woche
an fünf
Tagen
besetzt
werden.
Die
roulierende
Wochenarbeit
dient in
erster
Linie
einer
gerechten
Verteilung
der
Arbeitszeit
unter
Einbeziehung
des
Samstags.
Beispiel:
Die
erste
Freizeitgruppe
hat am
Montag
frei,
die
zweite
am
Dienstag,
die
dritte
am
Mittwoch,
die
vierte
am
Donnerstag,
die
fünfte
am
Freitag
und dann
wieder
am
Montag,
so dass
jede
Gruppe
alle
vier
Wochen
ein
langes
Wochenende
hat. |
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Voraussetzungen:
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Personaleinsatzplanung,
oft
Schichtarbeit
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Chancen:
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Verlängerung
der
Betriebszeiten,
vorausschaubare
freie
Tage,
gerechtere
Verteilung
der
freien
Tage
über die
Woche |
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Kritische
Aspekte:
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Das
Modell
ist
relativ
starr
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Sabbatical
Bei einem Sabbatical erwirkt der Mitarbeiter
durch
Gehaltsverzicht
oder durch den
Aufbau von
Plusstunden
einen
Freizeitanspruch,
den er als
Freizeitblock
von z. B. drei
Monaten oder
einem Jahr
nehmen kann.
Während des
gesamten
Zeitraums bleibt
sein Einkommen
konstant. |
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Voraussetzungen:
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Vereinbarung von
Ankündigungsfristen,
Richtlinien für
Freizeitentnahmemöglichkeiten,
Anrechnung von
Krankheit
während eines
Sabbaticals
(Empfehlung:
Durchschnittsprinzip) |
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Chancen:
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Mitarbeiter-Motivation,
Steigerung des
Kreativitätspotenzials,
Verhindern von
Burn-Out
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Kritische
Aspekte:
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Organisation /
Einplanung einer
Vertretung
zusätzlich zu
Urlaubsansprüchen;
Bildung von
Rückstellungen
bei Einrichtung
längerfristiger
Zeitkonten (s.
Langzeitkonto)
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Teilzeitarbeit
Unter
Teilzeitarbeit
ist jedes
Arbeitsverhältnis
zu
verstehen,
dessen
zeitlicher
Umfang
unterhalb
der
betrieblichen
Regelarbeitszeit
vereinbart
wird. Sie
ist eine
individualvertragliche
Arbeitszeitverkürzung
ohne
Lohnausgleich.
Je nach
Wunsch des
Mitarbeiters
und nach dem
betrieblichen
Bedarf
können Lage
und
Verteilung
der
Arbeitszeit
beliebig
gestaltet
werden. Zur
Förderung
von
Teilzeitarbeit
trat ab
01.01.2001
das Gesetz
über
Teilzeitarbeit
und
befristete
Arbeitsverträge
in Kraft. |
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Voraussetzungen:
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Arbeitsaufgabe
lässt
Teilzeit zu
(zeitliche
Entkoppelung
oder
Vertretung
möglich)
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Chancen:
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Erhöhung der
Flexibilität
für Betrieb
und
Beschäftigte,
Steigerung
von
Motivation,
Produktivität
und
Mitarbeiterleistung,
bessere
Vereinbarkeit
von work &
life, Beruf
und Familie
Reduktion
von
Fehlzeiten
und
Fluktuation,
Bindung und
Gewinnung
von
qualifizierten
Mitarbeitern
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Kritische
Aspekte:
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Übergabe des
Arbeitsplatzes,
erhöhte
Informations-
und
Kommunikationsanforderungen,
Transparenz
der
Anwesenheitszeit
nach innen
(Mitarbeiter)
und außen
(Kunden,
Lieferanten
etc.),
steigende
Fort- und
Weiterbildungskosten,
leicht
erhöhter
Verwaltungsaufwand
(Gehaltsabrechnungen,
Beurteilungen
etc.)
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Zeitautonome Arbeitsgruppe
Das Modell
der
zeitautonomen
Arbeitsgruppe
ist
gewissermaßen
eine
Erweiterung
des Job
Sharing-Prinzips.
In der
zeitautonomen
Arbeitsgruppe
regeln die
Mitglieder
der
Arbeitsgruppe
im Team
Dauer und
Lage ihrer
Arbeitszeit
in eigener
Kompetenz.
Unter
Berücksichtigung
bestimmter
betrieblicher
Vorgaben (z.
B. minimale
Präsenz-
oder
Ansprechzeiten,
Lieferfristen,
Durchlaufzeiten
etc.)
organisieren
die
Beteiligten
die
Verteilung
der Arbeit
untereinander
und den
zeitlichen
Ablauf der
Tätigkeiten
selbst. Der
Kompetenzumfang
kann dabei
erheblich
variieren.
Das Spektrum
reicht von
der
einfachen
Regelung
individueller
Anwesenheiten
(Gruppenabsprache
zur
Erfüllung
vorgegebener
Präsenzanforderungen)
bis hin zur
Bestimmung
der
täglichen
Arbeitszeiten,
der
wöchentlichen
Einsatzplanung,
der
Urlaubsregelung
und der
Arbeitszeitverteilung
im
Jahresverlauf. |
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Voraussetzungen:
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Hohe
Eigenverantwortung
der
Mitarbeiter,
funktionierende
Teams
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Chancen: |
Partnerschaftliche
Vertrauensorganisation,
erhöhte
Gestaltungschancen
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Kritische
Aspekte:
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Anfangs
erhöhte
Koordination
für den
Vorgesetzten,
nach und
nach
Delegation,
ggf.
sozialer
Druck
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Natürlich existieren in der
betrieblichen Praxis weitere
Modelle, allerdings würde
die Erläuterung aller
Modelle den Rahmen sprengen. |