Beschwerde


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Abgeschickt von Heidi Schwörer am 27 September, 2002 um 09:00:10

Hallo Zusammen,

vielleicht bekomme ich hier einen Ratschalg, folgendes ist vorgefallen:
Ich wurde von einem Kollegen Privat angerufen, dieser Kollege beschwerte sich über seinen Vorgesetzten und bat den Betriebsrat etwas zu unternehmen. Mein Kollege teilte mir dann nochmal das Vorgefallene schriftlich mit und benannte eine Zeugin die das ganze mitbekommen hat. Nachdem ich nochmals nachgefragt habe ob er wirklich eine Beschwerde einreichen möchte und er dieses bejahte teilte ich das dem Betriebsratsvorsitztenden mit.
Nun begann ich wohl meinen Fehler: Um dem Vorfall nachzugehen bat ich die betr. Zeugin um ein Gespräch, mit der Anmerkung das dies freiwillig ist und wenn Sie nicht möchte dies auch nicht tun muss.
Diese wollte aber auch zu dem Thema etwas sagen. Während dem Gespräch gab Sie mir zu verstehen, dass sie aber nichts mit der Sache zu tun haben möchte und das Gespräch vertraulich ist.
Dieses Gespräch wurde auch von mir vertaulich behandelt selbst der restliche Betriebsrat wurde nicht von dem Inhalt des Gespräches informiert.
In einer BR-Sitzung wurde der Beschluss einstimmig gefasst, dass man nun der Beschwerde des Kollegen nachgehen möchte.
Der Kollege nahm aber zwischenzeitlich die Beschwerde zurück, somit wurde dem ganzen nicht mehr nachgegangen. Allerdings erfuhr unsere
Geschäftsführung durch unseren Betriebsratsvorsitztenden über den Vorfall.
Nun habe ich natürlich ein Problem der Vorgesetzte meines Kollegen legt nun Beschwerde gegen mich ein, da ich die Zeugin befragt und gehetzt hätte.
Was für Auswirkungen hat das für mich ? Abmahnung oder noch schlimmer?
Vielen Dank für Antworten und Ratschlage

Mfg.
Heidi





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